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Heinrich Metzendorf und seine Villen im Rheinland

Das verschwundene Schloß im Briller Viertel und ein wiederentdeckter Architekt

Von Hermann J. Mahlberg und Hella Nußbaum

29,80 €

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Heinrich Metzendorf und seine Villen im Rheinland

Von Hermann J. Mahlberg und Hella Nußbaum

Im Oktober 2016 jährt sich der Geburtstag von Heinrich Metzendorf zum 150sten Mal. Er gilt als der »Baumeister der Bergstraße«. In seiner südhessischen Heimat wurde er nach 1900 vor allem für den Bau seiner Villen berühmt. Bis heute tragen sie zu dem pittoresken Stadtbild von Bensheim und Heppenheim bei und können als Teil des »Darmstädter Impulses« angesehen werden. Dazu gab es in den letzten Jahren aufschlussreiche Veröffentlichungen. Nahezu unbekannt blieb dagegen Metzendorfs Frühwerk im Rheinland, in Wuppertal, Leverkusen, Dortmund und Krefeld.

In den 1890er Jahren entstanden in Elberfelds Briller Viertel 14 malerische Villen von seiner Hand, darunter die schlossartige Villa Hueck, die lange von der Forschung übersehen wurde, weil sie 1934 abgebrochen wurde und der Wohnanlage des avantgardistischen Kölner Architekten Hans Heinz Lüttgen Platz gemacht hatte. In Metzendorf konnte auch der bislang unbekannte Architekt der Villa des Kommerzienrats Friedrich Bayer in der Friedrich-Ebert-Str. 146 entdeckt werden.

Die Beschreibung der Villen wird durch zahlreiche Querverbindungen bis hin zur Villa Tobler in Zürich ergänzt und lässt so ein beeindruckendes Bild der Villenarchitektur und ihrer Bauherren aus der Blütezeit Elberfelds entstehen.

Die Reformarchitektur Metzendorfs nach der Wende zum 20. Jahrhundert wird in den Kontext des Aufbruchs um 1900 gestellt, mit besonderem Fokus auf die Reformschulbewegung; denn Heinrich Metzendorf ist auch der Architekt der Odenwaldschule in Ober-Hambach.

Inhalt

Einleitung

Seite 1

Einleitung

1. Die Villen im Briller Viertel von Wuppertal

Seite 7

1. Die Entstehung des Briller Viertels

Seite 21

2. Das verschwundene Schloß – die Villa des Bankiers Gustav Hueck, Viktoriastraße 64

Seite 40

3. Ein Schloß zum Auftakt – Heinrich Metzendorf und Heinrich Plange

Seite 152

4. Die Villa Esser – Goebenstraße 16

2. Die Villen für die Familie Friedrich Bayer im Wuppertal

Seite 196

1. Die Firma Friedrich Bayer & Co

Seite 201

2. Das Haus des Kommerzienrats Königstraße 146

Seite 241

3. Die Villa Julie Bayer / Carl Duisberg, Platzhoffstraße 25

Seite 253

4. Die Familie Bayer: architektonische Impulse im Villenbau

3. Haus Hülseneck am Boltenberg – das Sommerhaus für Adolf Coeler

Seite 272

Haus Hülseneck am Boltenberg – das Sommerhaus für Adolf Coeler

4. Die Villa Wedekind (Haus Rheinhorst) in Krefeld-Uerdingen

Seite 307

Die Villa Wedekind (Haus Rheinhorst) in Krefeld-Uerdingen

5. Die Villen für die Firma Bayer in Leverkusen

Seite 325

Die Villa Carl Duisberg

Seite 341

Die Villa Lommel in der Siedlung Eigenheim

6. Vom Malerischen Bauen zur Reformarchitektur – zum Leben und Werk von Heinrich Metzendorf

Seite 357

Vom Malerischen Bauen zur Reformarchitektur – zum Leben und Werk von Heinrich Metzendorf

Seite 379

Heinrich Metzendorf und seine Mitarbeiter im Büro Haude & Metzendorf